Freizeitbericht der Schweden Freizeit 2013

Im Land der Seen und Elche
40 Jugendliche aus Münster und Umgebung machen Urlaub in Schweden
MÜNSTER  Komm mit ins Land der Seen und Elche- So hieß die diesjährige Einladung an die 40 Teilnehmenden aus ganz Münster und Umgebung, die sich für die Ferienfreizeit des Jugendreferats des evangelischen Kirchenkreises entschieden hatten. Dieses Jahr führte die Fahrt in die urtümlichen Wälder Mittelschwedens.
Es war Samstag, der 03.08, morgens. Nach 24 Stunden Busfahrt erreichte die Gruppe den ehemaligen Bauernhof Skoglundsgarden mit den urig, roten Blockhütten. Erster Schock: Es gibt nur drei Duschen!
"Wir sind eine Gemeinschaft, ein Team!"
Acht Betreuer und Betreuerinnen gestalteten die 2 Wochen mit gruppenstärkenden  Spielen und vielseitigen Workshops. Denn der Gemeinschaftsgedanke und Teamgeist steht im Vordergrund.  "Wir sind hier für zwei Wochen eine Gemeinschaft und müssen uns mit Respekt und Toleranz begegnen, damit wir diese Zeit in guter Atmosphäre verbringen können." , so Leiter Andreas Czarske.
Für jeden etwas dabei
Selbstverständlich trugen auch Ausflüge zur guten Stimmung bei. Zur kulturellen Vielfalt zählte die Besichtigung der Kupfermiene in Falun,  auf natürlicher Seite standen die vielen Seen und schwedischen Örtlichkeiten wie Gävle oder Rättvik, die in Kleingruppen besichtigt werden konnten. Letzteres stieß bei vielen Teilnehmern auf große Begeisterung. Der große Siljansee und der Strand seien einfach wunderschön gewesen. Was gehört zu Schweden? Richtig, Elche und Stockholm. Beides konnte die Gruppe an einem Tag erleben. Zunächst verbrachte sie einige Stunden in dem Freilichtmuseum Skansen und beobachtete dort den Nachwuchs von Luchsen, Braunbären und dem ersehnten Elch. Dann schlenderten die Teilnehmer etwas durch die Gassen der Altstadt und gingen anschließend shoppen.
Natürlich Natur
 Doch auch das Programm in Skoglundsgarden hielt  für jeden etwas bereit.  Kreative Köpfe konnten Freundschaftsbänder knüpfen, T-Shirts "upcyclen" oder mit Klavier- und Gitarrenbegleitung in der Kapelle singen. Wichtig war auch die frische Luft und das Erleben der Natur. Viele Spiele wie das beliebte Zwergenspiel fanden auf dem weitläufigen Gelände statt. Es gab oft Möglichkeiten schwimmen zu gehen oder sich in eins der Kanus zu wagen und bei etwas Glück einen Blick auf einen Biber zu erhaschen.  Teilnehmerin Emma gefällt das: "Mir haben am meisten die kleinen Dinge Freude bereitet, weil für jeden etwas dabei war."  Abends konnte man die Erlebnisse des Tages gemeinsam in der kleinen Sauna ausschwitzen und heiße Themen diskutieren oder man ließ den Tag in gemütlicher Runde am Lagerfeuer bei sanften Gitarrenklängen und süßen Mashmallows ausklingen.
 19. August, Tag der Ankunft in Münster, abends: Was bleibt mehr zu sagen als die Nachricht in der Facebookgruppe: Danke für diese tollen zwei Wochen.  
Yannic Aholt, Emma Ernst, Anna Niesing, Karina Reifig und Daniel Siepert